Belastung durch Amalgam?
Vom 12. Feb, 2010 | Amalgam
Amalgam ist ein großes Problem in der Umweltzahnmedizin, denn Amalgamreste werden in der Praxis unter strengen Auflagen als Sondermüll entsorgt. Sondermüll im Mund? Das muss nicht sein!
Eine aktuelle Pressemitteilung zum Thema:
Amalgamverbot
Laut Pressemitteilung vom 15. Januar 2009 entschied das Umweltministerium in Schweden, den Gebrauch von Quecksilber generell zu verbieten. Das Verbot bedeutet, dass der Gebrauch von Amalgam in Zahnfüllungen eingestellt wird und dass quecksilberhaltige Produkte nicht mehr in Schweden vermarktet werden dürfen. Andreas Carlgren, der schwedische Umweltminister, sagte: „Das Verbot ist ein starkes Signal für andere Länder und der Beitrag Schwedens zu den Zielen von EU und UN, Gebrauch und Emission von Quecksilber zu reduzieren.“ Die neuen Regelungen treten am 1. Juni 2009 in Kraft.[17]
Im Februar 2009 einigten sich die Umweltminister der Vereinten Nationen bei ihrem Treffen in Nairobi darauf, ab spätestens 2013 weltweit kein Quecksilber mehr zu verwenden, da es ein tödliches Gift ist.[18]
Der Beschluss soll in eine Verordnung umgesetzt werden, die 2011 in Nairobi beim Treffen des UNEP-Verwaltungsrates (UN-Umweltprogramm) beschlossen werden soll. Entscheidend war, dass die USA ihre bisherige Blockade eines Quecksilberverbotes aufgegeben hatten.
In der EU sind die Zahnärzte die zweitgrößten Anwender von Quecksilberamalgam, sie verarbeiten jährlich in Europa 70 bis 90 Tonnen Quecksilber.
Die Europäer haben insgesamt nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts rund 2000 Tonnen Quecksilber im Mund. Alleine die Deutschen haben rund 200 bis 300 Millionen Amalgamfüllungen.
Mit dem Quecksilberverbot ergäbe sich automatisch auch ein Aus für die quecksilberhaltigen Amalgamfüllungen.
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Ende der Meldung
Umweltbelastungen machen nicht vor unserer Gesundheit halt. Kinder, ältere Menschen und Immungeschwächte sind am härtesten betroffen. Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie leiden in den Großstädten 9% der Schulkinder an Asthma, 15% an Heuschnupfen und 20% an Dermatitis mit zunehmender Tendenz. Die Zahl der ungewollt Kinderlosen steigt ständig. Die Zahl der Allergien nimmt täglich zu. Als spezialisierter Umweltzahnarzt kann man oft helfen.
Sind Sie oft müde und abgeschlagen? …erschöpft und nicht leistungsfähig? …anfällig für Infekte und Kopfschmerzen? Chronische Vergiftungen / Belastungen haben häufig keine typische Symptomatik. Patienten mit chronischer Schwermetallbelastung haben daher oft eine lange Leidensgeschichte, bevor die richtige Diagnose gestellt und die geeignete Therapie eingeleitet wird.
Befinden sich verschiedene Metalle im Mund, so kann es durch Stromfluss zu einem Austausch von Ionen der Metalle kommen. Daraus folgt eine Zersetzung der Metalloberflächen (z.B. erkennbar an gräulichen oder schwarzen Amalgamoberflächen) und Aufnahme der Partikel in den Organismus mit all den möglichen toxischen und immunologischen Folgen.
(Dazu gehört nicht nur Amalgam – sondern z.B. auch Palladium, welches lange als “Billiglegierung” oder sogenanntes “Spargold” in Kronen und Brücken verarbeitet wurde) In Einzelfällen wird sogar Hochgold, Kunststoffe oder Kleber nicht vertragen.
Die Liste der Krankheiten bzw. Symptome, die heute den Schwermetallen oder auch Kunststoffen, Wurzelfüllungen und anderen Materialien zugeschrieben werden, ist sehr umfangreich:
Das Schwierige bei vielen Vergiftungen ist, dass es nicht ein typisches Symptom gibt, sondern eine Kombination von Symptomen, welche treffend sind.
Hauptsymptome einer Materialbelastung können sein:
- die chronische Erschöpfung,
- die Störungen im Magen-Darmbereich
- Kopfbeschwerden und psychische Veränderungen, Angstzustände und depressive Verstimmungen
Patienten mit einer chronischen Material- “vergiftung” können im Vollbild der Erkrankung einen ganzen Symptomkomplex aufweisen, der häufig anzutreffen ist und daher auch als Syndrom beschrieben wird:
- Lichtscheue
- Anhaltender Erschöpfungszustand
- Chronischer Durchfall mit erheblichem Gewichtsverlust
- Blasenprobleme
- Übelkeit und Appetitstörungen
- Vermehrter Speichelfluss
- Metallgeschmack im Mund
- Lokales Zungenbrennen (als Folge der lokalen Einwirkung auf die Schleimhaut der Zunge
- Kopfsymptome (Schmerzen, Kopfdruck, Nebelzustände, Gesichtsneuralgie)
- Konzentrationsprobleme, schlechtes Erinnerungsvermögen
- Extreme Unruhe mit Angstzuständen, mitunter auch Sterbeängste
- Depressionen
- Rheumatische Beschwerden, insbesondere Schmerzen im Bewegungsapparat
- Hautprobleme (Jucken, Ausschläge, Haarausfall)
- Allgemeines Krankheitsgefühl, Infektanfälligkeit
In schweren Fällen leiden Patienten außerdem unter:
- Sehstörungen (unklares sehen, Doppelbilder)
- Lähmungserscheinungen
- Muskelzittern (Faszikulationen)
- Zungenbrennen auf Grund einer Nervenschädigung
- Schluckbeschwerden
- Anämie (Blutarmut)
- Verminderung der T-Lymphozyten
- Herzrhythmusstörungen
- Kollapsneigung
- Atembeschwerden
- Chronischer und/oder akuter Hyperventilation
- Krämpfen, vorwiegend der Schulter- und Rückenmuskulatur
- Peripherer Neuropathie mit Atrophie vor allem der radialen Handmuskeln
- Schlafstörungen
- Psychische Veränderungen
Wenn ein Großteil der Beschwerden auf Sie zutrifft, kann das auf eine Schwermetallbelastung hindeuten.
Lassen Sie sich auf jeden Fall ärztlich beraten!
Die Materialentfernung sollte unter Schutzmassnahmen erfolgen wie hier im Bild z.B. mit einer Nasensonde, einer goldbedampften Schutzmaske und/oder Kofferdam. Bei jeder Entfernung einer Amalgamfüllung entsteht Quecksilberdampf, der über die Lunge resorbiert wird. Die Nasensonde und/oder die Goldmaske vermeiden das Einatmen dieser Dämpfe ebenso wie die Sauerstoffgabe bei der extrem effektiven und angenehm beruhigenden Lachgassedierung.
Ein Schutz, der angenehm ist und wenig kostet.
Hinweise auf eine akute oder chronische Amalgambelastung sind nachweisbar und/ messbar! (Schulmedizinisch und umweltzahnmedizinisch z.B. über einen LTT Test (Lymphozytentransformationstest oder andere Verfahren) oder ganzheitlich mittels der Meridiandiagnostik.
Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Zahnärzten ist enorm wichtig! Informieren Sie sich, damit Ihr Arzt/Zahnarzt/Therapeut Hand in Hand zusammenarbeiten können.
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